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Copyright '2016 PLANETA-Hebetechnik GmbH                                                                                                                                                                                                          Konzepiert für 1024x768 Pixel

Seilwindentypen

Hubwinden
Hubwinde
Einsatzart und Tragfähigkeit

Zugwinden sind dazu ausgelegt, Lasten in der 100%
horizontalen Ebene zu ziehen. Die Zugkraft errechnet sich
aus der Masse der zu ziehenden Last multipliziert mit dem
Rollwiderstand der Last. Die Roll¬widerstände der üblichen
Anwendungen sind für z.B. Gummiräder auf Betonboden
ca. 0,150 und für wälzgelagerte Stahlräder auf Bahnschienen
ca. 0,005. Wird die Last eine schiefe Ebene heraufgezogen,
muss die Seilwinde als Hubwinde ausgelegt werden.
Mit einer Traversierwinde ist man in der Lage, eine Last
in der Ebene in zwei Richtungen zu bewegen. Man kann
also z.B. einen Wagen hin- und herziehen.
Die Seiltrommel wird zweiseilig ausgelegt, gerillt und nur
einlagig bewickelt.
Zugwinden
Zugwinde
Hubwinden sind dann einzusetzen, wenn eine Last durch die
Seilwinde gehoben und gehalten wird. Dies gilt für vertikalen
Hub, aber auch für das Ziehen einer Last über eine schiefe
Bahn.
Seilwinden für den Hubbetrieb sind standardmäßig mit
Federdruck-bremsen am Motor ausgerüstet und garantieren
damit ein sicheres Halten der Last. Zudem werden Seilwinden
für den Hubbetrieb mit höheren Sicherheitsfaktoren ausgelegt
als beispielsweise Seilwinden für den reinen Zugbetrieb.
Traversierwinde
Traversierwinde
Spillwinden
Spillwinde
Traktionswinden
Traktionswinde
PRODUKTE > Seilwinden > Seilwindentypen
Infos zum sicheren Betrieb:
Damit das Seil geordnet auf der Seil-
trommel aufgespult wird, ist es not-
wendig, dass sichergestellt wird, dass der zulässige
Seilablenkwinkel nicht überschritten wird. Deshalb wird
das Seil üblicherweise von der Seiltrommel aus gesehen
zunächst über eine feste Umlenkrolle geführt. Diese wird
mittig zur Trommel in einem definierten Abstand zur
Seiltrommel angeordnet. So wird verhindert, dass der
Ablenkwinkel überschritten wird. Dieser Abstand ist
hauptsächlich abhängig von der Trommellänge und dem
Verhältnis Trommel¬durchmesser zu Seildurchmesser und
wird bei jedem Angebot mit angegeben.
Traktionswinden sind wie die Spillwinden auch
Durchlaufwinden. Sie arbeiten nach dem gleichen Prinzip
der Kraftverstärkung durch Umschlingungsreibung. Durch
Ihren Aufbau mit zwei Treibscheiben und mehreren Rillen
ist das Seil besser geführt und geschützt. Üblicherweise
finden sich Traktionswinden auf hin- und herzufahrenden
Wagen. Das Zugseil ist zwischen den beiden Enden der
Rollbahn gespannt.
Seiltrommel
Seilablenkwinkel
Abstand zur ersten Umlenkung
Spillwinden sind Durchlaufwinden, die das Seil nicht auf
einer Seiltrommel speichern, sondern das Seil „endlos“
durchlaufen lassen. Hier wird eine Gegenkraft, z.B. die
Handkraft des Bedieners durch mehrmaliges Umschlingen
des Seiles um den Spillkopf vervielfacht.
So ist es möglich, aus Handkraft eine sehr viel größere
Zugkraft zu erzeugen. Sie stehen z.B. an Deck eines
Schiffes und dienen zum Ziehen von Seilen und Tauen in
verschiedenste Richtungen.
Symbol_info
Antriebsart
Manuell betriebene Seilwinden werden per Handkraft des
Bedieners über eine Handkurbel betrieben. Die Leistung ist
hierdurch auf einen bestimmten Wert beschränkt, welcher
sich hauptsächlich durch Zugkraft und Seilgeschwindigkeit
errechnet.
 
Je höher die Zugkraft ist, desto geringer wird bei
gleichbleibender Leistung die Seilgeschwindigkeit sein.
 
Elektrisch betriebene Seilwinden werden von Dreh- oder
Wechselstrommotoren angetrieben. Leistungen von
Drehstrommotoren bis 30 kW sind durch unseren
Standard abbildbar.
Höhere Leistungen sind auf Anfrage verfügbar.
 
Die Verwendung von Wechselstrommotoren ist netzbedingt
auf eine Leistung von 2,2 kW beschränkt.
 
Hydraulisch betriebene Seilwinden werden je nach Leistung
von Orbital- oder Radialkolbenmotoren angetrieben.
 
Wir richten uns hierbei entweder nach Ihrer bereits
vorhandenen Hydraulikversorgung oder bieten ein Aggregat
mit an. Standardmäßig verbauen wir Bremsventile für
sicheren Halt.
 
Pneumatisch betriebene Seilwinden werden je nach Leistung
von Lamellen- oder Radialkolbenmotoren angetrieben.
 
Druckluftseilwinden können wir bis zu einer Leistung von
22 kW anbieten. Bitte nennen Sie uns die Daten Ihrer
Druckluftversorgung.
Je nach Ausführung rüsten wir die Seilwinden mit
pneumatisch betätigten Federdruckbremsen aus.
 
Seilgeschwindigkeit
Üblicherweise haben PLANETA-Seilwinden eine konstante
Seilgeschwindigkeit. Die PLANETA-Seilwinden PORTY, MC
und SB können mit nahezu jeder gewünschten
Geschwindigkeit ausgelegt werden. Durch entsprechende
Motoren, die zwei Drehzahlen fahren können oder durch frei
programmierbare Frequenz‧umrichtersteuerungen können
auch mehrere Geschwindigkeiten gefahren werden.

 
Einsatzort

Haben Sie eine Größenbeschränkung, z.B. einen max.
Abstand zur ersten Umlenkung? So konstruieren wir die Seilwinde so passend wie möglich. Muss die Winde gegen Wind und Wetter, oder gar gegen Salzwasser geschützt
sein, können wir Motoren höherer Schutzart, spezielle
Dickschicht-Schutz-Lackierungen oder komplette
Umhausungen anbieten.

 
Lasttyp

Es gibt vier verschiedene Sicherheitsklassen von PLANETA-
Seilwinden. Angefangen mit der Standardseilwinde nach
BGV D8, mit der man Güter transportiert bzw. hebt.
Hierbei muss verhindert werden, dass sich Personen im
Bereich oder unter der Last befinden. Hierauf aufbauend
folgen Seilwindenauslegungen BGV D8+, welche die
Sicherheit für Personen unter der schwebenden Last bei
elektrisch stillgelegter Seilwinde gewährleisten. Seilwinden
nach BGV C1 ermöglichen auch den sicheren Aufenthalt von
Personen unter der sich bewegenden Last. In der höchsten
Sicherheitsklasse dürfen Personen selbst verfahren werden.
Zwei oder mehr Seilabgänge
Um lange Traversen oder Gestelle großer Grundfläche heben
zu können, benötigen Sie an der Last mehrere Hebepunkte,
damit die Last nicht kippt.
 
Wir können unsere Seilwinden hierfür mit mehrseiligen
Trommeln ausrüsten. Teilen Sie uns bitte hierfür die Anzahl
und die Abstände der Lastpunkte mit.
 
Ex-Schutzklasse
Die Seilwinden PORTY, MC und SB können
für den Einsatz in explosionsgeschützten
Bereichen ausgelegt werden.
 
Bitte geben Sie uns hierzu die benötigte Ex-Schutzklasse an.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten 20 und 21
dieses Kataloges.
 
Infos zu mehrlagig bewickelten
Seiltrommeln:
Üblicherweise werden Seiltrommeln
mehrlagig bewickelt, d.h., dass die
Seiltrommel Lage für Lage mit dem Seil bewickelt
wird. Der Hebelarm, mit dem das Seil die Zugkraft auf die
Seiltrommel überträgt, wird mit jeder Seillage größer.
 
Die Getriebedaten wie Abtriebsmoment und Abtriebsdrehzahl
bleiben jedoch immer konstant. Dies bedingt, dass mit jeder
Seillage, die aufgewickelt wird, die Seilgeschwindigkeit wächst und die Zugkraft schrumpft.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Infos zu geltendem Recht
Entsprechend der gültigen
Maschinenrichtlinie gilt:
 
Das Überfahren von konstruktiven oder gewünschten
Grenzen jener Bewegung, die durch die Seilwinde erzeugt wird, muss durch Endschalter gesichert werden.
(Üblicherweise durch Spindelendschalter)
 
Die Seiltrommel und andere bewegliche Teile müssen
unzugänglich bzw. gegen Hereinziehen gesichert sein.
(Üblicherweise durch Verkleidungen)
 
Seilwinden ab einer Hublast von 1000 kg müssen gegen
Überlastung gesichert werden. (Üblicherweise durch
elektrische Überlastsicherung im Schaltschrank)
 
Die elektrische Steuerung muss stromlos geschaltet
werden können. (Üblicherweise durch Netzstecker oder
Netztrennschalter)
 
Bauseits muss für das Fundament zum Anschrauben der
Winde für eine sichere Statik gesorgt werden.
EX-LOGO
Symbol_info
Seiltrommel_bewickelt
Seilgeschwindigkeit = Konstante * r
Seilzugkraft = Konstante / r
Symbol_info
ACHTUNG
ACHTUNG
ACHTUNG
ACHTUNG
ACHTUNG
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